Bitte keine Werbung Aufkleber kostenlos bestellen oder selber machen

bitte keine werbung aufkleber kostenlos

 

Irgendwann konnte ich es nicht mehr sehen. Es war endlich an der Zeit, sich einen „Bitte keine Werbung Aufkleber“ zu besorgen. Jedes Mal wenn ich den Briefkasten öffnete, kam mir ein Haufen unnötiger Werbung entgegen. Entweder wollte jemand mein Auto kaufen (ich besitze gar kein Auto), oder mir wurde der neue BBQ Grill um die Ecke angepriesen (ich esse kein Fleisch). Dazu noch jedes Mal dieses unnötige Wochenblatt, das zu allem Überfluss auch noch in Folie eingepackt ist.

In meinen Augen ist das eine unnötige Verschwendung von Ressourcen und zusätzlich auch noch jede Menge Arbeit. Denn der ganze Kram will ja auch noch entsorgt und zum Mülleimer gebracht werden. Und irgendwo zwischen diesem ganzen Müll liegt dann einsam und verlassen ein kleiner Brief, den ich dadurch fast übersehen hätte. Aber wem erzähle ich das, denn wahrscheinlich kennst du diese Situation genauso gut wie ich.

 

Die ökologischen Fakten

Genaue Zahlen sind schwer zu errechnen, aber im Schnitt dürften es 33 kg Werbepost pro Jahr sein, die jeder der ungefähr 41 Millionen Haushalte in Deutschland so bekommt. Für die Herstellung werden 14 Milliarden Liter Wasser benötigt und  1 Millionen Tonnen CO² ausgestoßen. Das Holz für das Papier kommt in der Regel aus Monokulturen aus Rumänien, Indonesien, oder Kanada. Diese Monokulturen bieten den Tieren oftmals nicht das notwendige Futter, weshalb deren Lebensraum weiter eingeschränkt wird.

 

„Bitte keine Werbung Aufkleber“: Darauf solltest du achten

Mit all dem Wissen wurde es Zeit etwas zu ändern. Aber auch wenn sich das ziemlich doof anhört, hatte ich keine Ahnung, woher ich einen „Bitte keine Werbung Aufkleber“ herbekommen sollte. Das sind ja Dinge, die man in der Regel nicht um die Ecke kaufen kann. Aber irgendwie hatte ich im Kopf, dass es sowas auch in Baumärkten gibt. Also schnappte ich mir mein Rad und fuhr zum Baumarkt um die Ecke. Tatsächlich wurde ich dort für kleines Geld fündig und bestückte sofort meinen Briefkasten damit. Und so sah das Endresultat aus.

Leider hatte ich nicht darauf geachtet, dass der Aufkleber auch auf die Wochenblätter und kostenlosen Zeitungen hinweist. Der Müllberg wurde zwar weniger, aber das Wochenblatt landete noch immer regelmäßig in meinem Briefkasten. Deswegen solltest du es nicht wie ich, sondern direkt richtig machen und einen Aufkleber zulegen, der ganz eindeutig alle unnötigen Werbesendungen beim Namen nennt.

 

„Bitte keine Werbung Aufkleber“ kostenlos selber drucken

Falls du kein Geld ausgeben möchtest, dann habe ich dir nachfolgend eine Vorlage zum selber drucken erstellt. Diese kannst du ganz normal auf Papier ausdrucken, ausschneiden und an deinen Briefkasten kleben. Bei einem Briefkasten im Treppenhaus wird Papier ausreichend sein. Falls dein Briefkasten aber draußen im freien steht, dann laminierst du den Ausdruck vorher idealerweise mit Kunststoff. Andernfalls wird das Papier durch den Regen schnell aufweichen und nicht lange halten.

Eventuell hast du ja auch einen Etikettendrucker daheim. Das wäre natürlich die perfekte Lösung und deshalb habe ich dir nachfolgend direkt zwei Vorlagen zum ausdrucken hinterlegt. Und zwar in einem relativ standardmäßigen Format für Etiketten in 210×148 mm und in 210x 297 mm. Einfach auf die Bilder klicken. Der Aufkleber öffnet sich dann in der Originalgröße. Du kannst ihn dann ausdrucken.


Format: 210×297 mm

Bitte keine Werbung Aufkleber


Format: 210×148 mm


 

Aufkleber kostenlos bestellen

Ich habe mich für dich ein wenig umgesehen, bin aber leider nicht fündig geworden. Für hochwertige Aufkleber musst du leider ein paar Euro (2-4 €) auf den Tisch legen. Früher gab es mal kostenlose Aufkleber bei „Letzte Werbung“, aber mittlerweile muss man auch hier zwei Euro für die Bestellung zahlen.

Alternativ bekommst du fertige Aufkleber auch kostengünstig bei Ebay und Amazon. Vorher lohnt sich aber auch der Blick vor Ort in einem Baumarkt deiner Wahl. Eventuell hast du dort mehr Glück als ich und bekommst direkt einen Aufkleber, der alle Werbeprospekte abdeckt. Oder du schaust mal in lokalen Buchhandlungen und bei Läden die Türschilder und Briefkästen anbieten. Dort wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Erfolg haben.

 

Weitere Möglichkeiten gegen Werbung vorzugehen

Die Maßnahme mit dem Aufkleber hilft leider nur bei unadressierten Werbemaßnahmen. Sobald du personalisierte Werbepost erhältst, wird dir der Aufkleber nichts nützen. Doch auch hier gibt es eine Möglichkeit. Nämlich indem du die sogenannte Robinson-Liste pflegst.

Ein Eintrag in die Liste löscht deinen Namen aus zahlreichen Verteilern für unerwünschte Werbung. Beispielsweise bei Banken, Versicherungen und Lotterien.

Zusätzlich kannst du seriöse Anbieter auch telefonisch, per Mail, Fax, oder per Post kontaktieren und deine Zustimmung für Werbemaßnahmen widerrufen. Gemäß Gesetz zum Bundesdatenschutz müssen die Unternehmen deinem Wunsch entsprechend Folge leisten und die Werbesendungen einstellen.

Doch auch im Vorfeld kannst du unnötige Werbung bereits deutlich eingrenzen. Achte immer darauf, wo du Online dein Häkchen setzt. Gerade bei Anmeldungen für Portale sind wir meist schnell mit unserer Zustimmung und landen dann automatisch in irgendwelchen Verteilern.

Und falls du von bestimmten Anbietern trotz Widerruf, oder Aufkleber weiterhin Werbung erhältst, dann solltest du dich direkt an die Verbraucherzentrale wenden. Diese geht dann bei häufigen Verstößen gerichtlich vor. Aber eventuell reicht es ja auch, wenn du vorher kurz beim Anbieter anrufst und die Sache persönlich klärst. Eventuell muss der Pizzabäcker um die Ecke einfach sein Personal besser schulen, sodass in Zukunft keine Flyer mehr in deinem Briefkasten landen. Ist eventuell netter als direkt zur Verbraucherzentrale zu laufen.

 

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bitte keine werbung aufkleber selber machen

Quellen:

Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/initiative-gegen-papierverschwendung-keine-werbung-sticker-fuer-jeden-haushalt-in-deutschland/23683846.html

Seit ungefähr 5 Jahren lebe ich größtenteils rein pflanzlich. Teilweise aus gesundheitlichen Gründen, aber auch deshalb, weil ich es für den richtigen Weg in Bezug auf die Umweltprobleme der heutigen Zeit halte. Seit einigen Jahren betreibe ich auch einen Blog, den ihr über www.veganisstgrün.de erreichen könnt. Mit ECOMONKEY möchte ich nachhaltige und vegane Produkte anbieten. Ein Teil der Einnahmen wird für wohltätige Zwecke gespendet. Auf diese Weise können wir direkt einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten.

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