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Gebrauchte Bücher verkaufen

Bücher sind eine tolle Sache, aber manchmal besitzen wir einfach zu viele davon. Du bist sicherlich schon einmal umgezogen. Gerade an diesen Tagen merkt man sehr schnell, wie viel Platz und Gewicht der geliebte Bücherschrank tatsächlich einnimmt. Und deine Umzugshelfer werden ebenfalls wenig amüsiert gewesen sein.

Deswegen kann es keinesfalls schaden, wenn du Bücher von Zeit zu Zeit aussortierst. Sei es deshalb, weil du dich für Minimalismus interessierst und Platz schaffen möchtest, oder weil du ein bisschen Geld benötigst. Denn gebrauchte Bücher verkaufen kann sich durchaus lohnen. Und für den Müll sind deine Bücher natürlich viel zu schade. Deshalb zeigen wir dir, wie du deine Bücher ganz einfach loswerden kannst.

Der Zustand deiner Bücher

Um deine Bücher möglichst hochpreisig verkaufen zu können, solltest du auf ein paar Dinge achten. Der Zustand ist hier mit Sicherheit am wichtigsten.

  1. Achte auf einen gepflegten Zustand. Deine Bücher sollten nicht verdreckt sein. Eselsohren sind ebenfalls nicht gerne gesehen. Umgeknickte, oder ausgerissene Seiten sind ebenfalls kein Kriterium, mit denen du einen Bestpreis erzielen kannst. Gleiches gilt für Markierungen mit Bleistift, Textmarker, oder Kugelschreiber. Umso neuwertiger dein Buch aussieht, desto besser kannst du es verkaufen.
  2. Bekannte Bücher und Bestseller verkaufen sich größtenteils schlechter, als du es dir vielleicht vorstellst. Das liegt daran, dass diese Bücher oftmals in hohen Auflagen verkauft wurden und dadurch in einer großen Zahl deutscher Haushalte zu finden sind. Entsprechend viele Exemplare wird es davon auch auf dem Gebrauchtmarkt geben. Das macht es für dich schwieriger, aus der Masse hervorzustechen.
  3. Besonders gut lassen sich deshalb seltene Bücher verkaufen, die eventuell nicht mehr im Handel verfügbar sind. Auch fremdsprachige Bücher (am besten auf Englisch), hochwertige Bücher für Kinder, Fach- und Sachbücher, aber auch Schulbücher können sehr gute Preise erzielen. Wichtig ist hier, dass du keine veraltete Auflage anbietest. Denn wen interessiert schon die 3. Auflage vom Duden aus dem Jahr 1997?

Wie ermittel ich den besten Preis?

Oftmals fehlt einem der Überblick über den Markt. Gerade bei seltenen Büchern ist es schwierig, den Preis einzuschätzen. Denn meist weiß man ja gar nicht, dass diese Bücher selten sind. Deshalb können wir dir nur empfehlen, dass du dich im Vorfeld einmal auf Plattformen wie Momox, oder Booklooker über die Preise informierst.

Eine hervorragende Möglichkeit bietet dir hier auch Ebay. Gehe dazu einfach auf die Startseite von Ebay und klicke oben rechts auf den Button „erweiterte Suche“. Gib hier nun den Namen deines Buchtitels ein und wähle die Option „verkaufte Artikel“ aus. Danach klickst du auf „Finden“. Ebay zeigt dir nun alle verkauften Artikel der letzten Wochen an, die den von dir gesuchten Namen tragen. Auf diese Weise kannst du dir ein tolles Bild davon machen, in welcher Preisspanne du deine Bücher verkaufen kannst.

Wenn du dir diesen Aufwand sparen willst, dann empfehlen wir dir Vergleichsportale im Internet. Auf Seiten wie werzahltmehr.debonavendi.dewoverkaufen.de kannst du die ISBN oder EAN deiner Bücher eingeben und siehst dann recht schnell, welche Seiten dir den besten Preis dafür zahlen.

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Gebrauchte Bücher verkaufen: Und zwar offline

Mit dem Internet kannst du wenig anfangen? Viel lieber möchtest du offline gebrauchte Bücher verkaufen? Die bekannteste Möglichkeit ist sicherlich der Besuch eines Flohmarktes in deiner Nähe. Hier zahlst du in der Regel eine kleine Gebühr und darfst dafür deine gebrauchten Gegenstände den ganzen Tag anbieten. Der Vorteil ist hier sicherlich, dass du nicht nur Bücher, sondern auch andere Waren verkaufen kannst. Auf diese Weise kannst du binnen eines Tages relativ viel auf einmal verkaufen. Der Aufwand ist natürlich etwas höher, da du die Waren verpacken und erst einmal zum Flohmarkt transportieren musst. Dein Stand muss zudem betreut werden, sodass du nicht einfach etwas anderes in der Zwischenzeit unternehmen kannst. Zudem bist du vom Wetter abhängig. Gerade bei Regen kommen weniger Besucher und du musst irgendwie dafür sorgen, dass deine Waren nicht im Wasser untergehen.

Dafür bist du den gesamten Tag an der frischen Luft, schonst die Umwelt, weil du nicht jedes Buch einzeln verschicken musst und kannst dich mit deinen Nachbarn an den anderen Ständen unterhalten. Falls du also genug Zeit hast, bietet ein Flohmarkt tolle Möglichkeiten.

Gebrauchte Bücher verkaufen: Die Möglichkeiten im Netz

1. Momox und reBuy

Wenn du deine Bücher online verkaufen möchtest, dann hast du eine Vielzahl an Möglichkeiten. Besonders einfach geht dies über Plattformen wie reBuy und Momox. Hier kannst du ganz einfach gebrauchte Bücher verkaufen und kaufen. Du installierst dir einfach die passende App und schon kannst du den Barcode deiner Bücher einscannen. Das geht auch direkt über die Webseite, aber mit der App funktioniert es auf jeden Fall deutlich schneller. Daraufhin wird dir ein Preis angezeigt, den Momox und reBuy bereit sind zu zahlen. Der Versand ist in der Regel ab 10 Euro Warenwert kostenlos. Nachdem du deine Bücher eingelesen hast, kannst du dir ganz einfach ein Versandetikett ausdrucken. Die Bücher packst du dann alle zusammen in einen Karton und verschickst diesen. Sofern mit deiner Sendung alles in Ordnung ist, wird dir das Geld sehr kurzfristig überwiesen.

Vorteile: Wer viele gebrauchte Bücher verkaufen will, ist hier richtig. Du hast kaum Aufwand und sparst sehr viel Zeit.

Nachteile: Für einige Bücher bekommst du nur noch wenige Cent. Denn reBuy und Momox verkaufen deine Bücher weiter und müssen entsprechend eine Marge einkalkulieren.


2. Tauschticket

Tauschticket fällt ein wenig aus der Reihe, da du hier kein Geld für deine Bücher bekommst. Dennoch wollen wir dir diese Plattform vorstellen, da wir das Konzept sehr interessant finden.

Auf Tauschticket kannst du deine Bücher zum Tausch anbieten. Jeder Artikel wird gegen eine fiktive Währung eingetauscht, die sogenannten Tickets. Für jedes Buch kannst du festlegen, welche Anzahl an Tickets du dafür gerne hättest. Ein Preis von 1 bis maximal 20 Tickets ist hier möglich. Interessiert sich jemand für eines deiner Bücher, verschickst du dieses auf eigene Kosten an die hinterlegte Anschrift. Die ausgemachte Anzahl an Tickets wird dann deinem Konto gutgeschrieben.

Mit deinen gesammelten Tickets kannst du nun selber Artikel deiner Wahl shoppen gehen. Den Versand bezahlt immer der Anbieter. Für jeden Kauf, den du selber tätigst, musst du allerdings eine Gebühr in Höhe von 50 Cent an Tauschticket abgeben.

Käufer und Verkäufer können sich im Anschluss an eine Transaktion bewerten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass möglichst kein Betrug stattfindet. Die Anmeldung ist kostenlos. Zu Beginn bekommt man 1 Ticket umsonst.

Weitere Alternative um Bücher zu tauschen: Swapy und Tauschgnom.

Vorteile: Tauschticket ist eine schöne Möglichkeit, um seine Bücher und andere Artikel einzutauschen und sich auf diese Weise neue Bücher zu kaufen, ohne viel Geld auszugeben. Teilweise lassen sich hier schöne Schnäppchen machen.

Nachteile: Das Angebot kann unter Umständen etwas eingeschränkt sein. Auf Dauer sind die Kosten nicht unerheblich, da man nicht nur den Versand zahlt, sondern beim Kauf auch eine kleine Gebühr an Tauschticket zahlen muss.


3. Booklooker

Mit über 2.2millionen Kunden ist Booklooker eine der größten Plattformen für gebrauchte Bücher. Hier tummeln sich private und gewerbliche Verkäufer. Hier kannst du deine gebrauchten Bücher sehr gut einzeln verkaufen. Das kostet ein wenig Zeit, aber in der Regel kannst du auf diese Weise bessere Preise erzielen.

Das Einstellen deiner Bücher erfolgt komplett kostenlos. Erst beim Verkauft wird eine Provision in Höhe von 6,9% (zzgl. Mehrwertsteuer) fällig. Ab Januar 2018 gilt zudem eine Verkaufsprovision von mindestens 10 Cent (zzgl. Mehrwertsteuer).

Den Versand regeln Käufer und Verkäufer selbst. Es bleibt also dir überlassen, inwieweit du die Kosten dafür an den Käufer weiterreichst. In Deutschland gibt es einen speziellen Bücherversand, der in der Regel sehr preiswert ist. Hier kannst du dir die entsprechenden Preise genau ansehen.

Vorteil: In aller Regel bessere Preise als bei Momox und reBuy. Zudem erreichst du eine große Anzahl an potenziellen Käufern. Geringe Kosten für den Verkauf.

Nachteil: Du musst jedes Buch einzeln verschicken und es kann eine Zeit lang dauern, bis sich jemand für dein Angebot interessiert. Eine Abnahme ist also nicht gewährleistet.


4. Ebay.de

Über Ebay erhälst du Zugang zu einer gigantischen Anzahl an potenziellen Käufern. Unserer Erfahrung nach kann man hier sehr gute Preise erzielen. Über die Suchfunktion kannst du dir verkaufte Artikel anzeigen lassen. Auf diese Weise siehst du ganz transparent, welche Preise du mit deinen Büchern maximal erzielen kannst. Wenn du es mit dem Verkauf nicht allzu eilig hast, dann kann die Option „Sofortkauf“ sehr lohnend sein. Viele Nutzer bei Ebay wollen nicht unbedingt mehrere Tage warten, bis sie ein Buch kaufen können. Viele nutzen deshalb diese Option, sofern der Kaufpreis realistisch ist. Bücher die andernfalls für unter 1 Euro verkauft würden, kannst du auf diese Weise hochpreisiger loswerden. Die Verkaufsprovision beträgt 10%. Allerdings nur dann, wenn du auch erfolgreich verkaufst.

Vorteile: Gute Übersicht über realistische Preise. Viele Nutzer und potenzielle Käufer. Hohe Verkaufspreise möglich.

Nachteile: Mittlerweile regelmäßig Spaßbieter. Relative Hohe Kosten. Du musst jedes Buch einzeln einstellen und eventuell auch Fotos dafür erstellen.

 

Bücher verschenken, spenden / Bücherschränke

Gebrauchte Bücher verkaufen ist vielleicht doch nicht so dein Ding? Falls dir keiner unserer Vorschläge zusagt, dann kannst du deine Bücher auch einfach verschenken. Dies kann in deinem Freundeskreis passieren, oder über Gruppen bei Facebook.

In vielen Großstädten gibt es auch sogenannte Bücherschränke. Zumeist sind diese an öffentlichen Plätzen, oder in der Nähe von Parks aufgestellt. Hier kannst du deine Bücher unterbringen und dir bei Bedarf auch neue Bücher mitnehmen. Auf diese Weise handelst du mit am umweltfreundlichsten, da du keine Waren verschicken musst.

Weiterhin kannst du deine Bücher oftmals auch Spenden. Frag zum Beispiel mal beim Roten Kreuz, Bibliotheken und Pfarrgemeinden in deiner Umgebung nach. Eventuell besteht hier Bedarf und du tust gleichzeitig etwas für den guten Zweck.

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Seit ungefähr 5 Jahren lebe ich größtenteils rein pflanzlich. Teilweise aus gesundheitlichen Gründen, aber auch deshalb, weil ich es für den richtigen Weg in Bezug auf die Umweltprobleme der heutigen Zeit halte. Seit einigen Jahren betreibe ich auch einen Blog, den ihr über www.veganisstgrün.de erreichen könnt. Mit ECOMONKEY möchte ich nachhaltige und vegane Produkte anbieten. Ein Teil der Einnahmen wird für wohltätige Zwecke gespendet. Auf diese Weise können wir direkt einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten.

1 Comment

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Bastianreply
16. Juli 2018 at 15:45

Ich habe neulich mein Lieblingsbuch von Tim Ferries in einen öffentlichen Regal an der Straße gesehen… konnte es kaum fassen 😀

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