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Plastikfreier Toaster aus Edelstahl

Dein alter Toaster hat seinen Geist aufgegeben und nun soll ein plastikfreier Toaster aus Edelstahl in deine Küche einziehen? Um es vorwegzunehmen, mir ist kein Gerät bekannt, das zu 100% aus Edelstahl besteht. Dennoch möchte ich dir einige Geräte vorstellen, die zumindest mit sehr wenig Plastik auskommen. Warum weniger Plastik sinnvoll sein kann, erfährst du weiter unten im Text.

 

Plastikfreier Toaster: Warum gibt es keine?

Die Erklärung dafür, warum es keinen Toaster aus 100% Edelstahl gibt ist relativ einfach. Spätestens bei der Isolierung der Kabel und beim Stecker wirst du auf Plastik als Material stoßen. Zwar gibt es mittlerweile auch Textilkabel zu kaufen, aber leider ist mir kein Gerät bekannt, welches diese Kabel verwendet. Und spätestens beim Stecker würde man mit Textil wohl auch nicht weit kommen. Des Weiteren verfügen viele Geräte zumindest über Knöpfe und Hebel aus Plastik.

 

Darum sollte dein Toaster aus Edelstahl sein

Wenn es ohnehin keine plastikfreien Toaster gibt, dann könnte man meinen, dass der Kauf eines gebrauchten Gerätes eventuell sinnvoller ist. Aus ökologischer Sicht ist dies sicher richtig. Und falls du die Möglichkeit hast, ein hochwertiges Gebrauchtgerät aus Edelstahl zu kaufen, dann ist dies mit Sicherheit die Ideallösung. Auf Geräte aus Plastik, egal ob Gebraucht- oder Neuware, solltest du aber aus gesundheitlichen Gründen vorsichtshalber verzichten.

Denn laut eines Tests von Stiftung Warentest, gaben alle Geräte beim Toasten Formaldehyd ab. Eingeatmet, kann Formaldehyd in größeren Mengen Krebs erzeugen. Laut Stiftung Warentest waren die bei der Benutzung entstandenen Konzentrationen jedoch ungefährlich und nahmen mit steigender Nutzung ab, bis kein Formaldehyd mehr messbar war.

Zusätzlich fiel jedoch jedes fünfte Gerät wegen Mängeln bei Haltbarkeit und/oder Sicherheit durch. So wurde die Außenwand bei einem Gerät beispielsweise 130 Grad heiß, während bei einem anderen Gerät die Kabel im Inneren nicht normgerecht verbaut wurden.

Auch wenn die Grenzwerte beim Thema Formaldehyd deutlich unterschritten werden, möchte ich persönlich auch keine kleinen Mengen davon zu mir nehmen. Aus meiner Sicht sind wir im Alltag ohnehin zu vielen Umweltgiften ausgesetzt. Da möchte ich gerne einfach zu vermeidende Risiken umgehen. Denn es gibt keine Studien darüber, wie Alltagsgifte zusammenwirken. Die Grenzwerte werden ja immer nur isoliert für sich betrachtet.

Das Risiko ist mit Sicherheit sehr gering und ich möchte keine unnötige Panik verbreiten. Dennoch finde ich es wichtig, dass jeder über die nötigen Informationen verfügt und anhand derer eine persönliche Entscheidung treffen kann.

 

Plastikfreier Toaster aus Edelstahl: 4 Geräte auf einen Blick

 

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Ein Toaster von Kitchenaid, der größtenteils aus Edelstahl besteht. Mit ungefähr 120 Euro kein Schnäppchen, aber scheinbar sehr gut verarbeitet und dadurch langlebig.

 

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Mit ungefähr 50 Euro ein relativ günstiges Gerät von WMF, das ebenfalls aus wenig Plastik besteht und sehr gute Bewertungen aufweist.

 

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Wenn du es komplett ohne Plastik haben möchtest, dann ist vielleicht ein Toasteisen genau richtig für dich. Damit lassen sich vor allem gefüllte Sandwiches super zubereiten. Das Material besteht aus Gusseisen, die Griffe sind aus Holz.

 

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Für Camper und Besitzer eines Gasherdes gibt es noch weitere gute Alternativen in Form von Klapptoastern aus Edelstahl. Hätte ich einen Gasherd, würde ich mit Sicherheit darauf zurückgreifen, zumal keine Elektronik installiert ist, die kaputtgehen könnte.

 

Was sind die Alternativen?

Falls du nur ganz selten Toast isst, dann kannst du diesen natürlich auch in einer Pfanne anrösten. Die Nutzung des Backofens oder eines Minigrills ist natürlich auch möglich.. Auf Dauer ist ein Toaster aber deutlich energieeffizienter.

 

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Plastikfreier Toaster aus Edelstahl gesucht

 

Seit ungefähr 5 Jahren lebe ich größtenteils rein pflanzlich. Teilweise aus gesundheitlichen Gründen, aber auch deshalb, weil ich es für den richtigen Weg in Bezug auf die Umweltprobleme der heutigen Zeit halte. Seit einigen Jahren betreibe ich auch einen Blog, den ihr über www.veganisstgrün.de erreichen könnt. Mit ECOMONKEY möchte ich nachhaltige und vegane Produkte anbieten. Ein Teil der Einnahmen wird für wohltätige Zwecke gespendet. Auf diese Weise können wir direkt einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten.

4 Comments

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Alexreply
8. Januar 2018 at 18:15

Sorry, muss mal klugscheißen… auch in Textilkabel befindet sich Plastik, sie sind ja schließlich nicht in Baumwolle gewickelt und um die Kupferdrähte sowieso und die werden meistens auch noch durch einen Plastikschlauch gezogen, dann erst der Stoff drüber… während der Stecker hingegen durchaus aus Bakelit sein kann.

Dominikreply
8. Januar 2018 at 20:17
– In reply to: Alex

Hi Alex,

das ist schon klar. Alleine schon wegen der Isolierung. Aber man hätte dann zumindest keine Außenhülle aus Kunststoff.

LG

Alexreply
9. Januar 2018 at 14:39

Hallo Dominik,
Ich will auch kein Plastik sehen, aber es geht in manchen Bereichen leider nicht ohne. Ich bemängle die fehlenden Alternativen, finanzierbarer Art, man stelle Vergleiche an, eine normale Zanhbürste kostet rund 60-80ct., Wechselkopfbürsten kosten mehr und die Bürsten aus Holz ein Vielfaches. Warum wird Klopapier nicht einfach in Papier eingepackt, warum muss eine Tüte außenrum sein? Warum findet man nicht Alternativen in der Industrie? Soll der Staat eingreifen, Plastikverpackung verbieten? Wusstest du dass es ein Gesetz gibt, vielleicht ist es auch eine Verordnung, die besagt, dass alles was verkauft wird, in Plastik gehüllt sein muss? Ich strenge mich wirklich sehr an, Plastik in allen Bereichen zu vermeiden. Stoße jedoch zeitweise an meine Grenzen.

Dominikreply
9. Januar 2018 at 15:23
– In reply to: Alex

Hallo Alex,

die Alternativen sind wirklich mau. Ich frage mich auch immer, warum man Klopapier nicht einfach auch in Papier verpackt. Wahrscheinlich ist Plastik deutlich günstiger und man geht weniger Risiko in Bezug auf Transportschäden durch Feuchtigkeit ein. Aber sinnvoll ist es ökologisch mal so gar nicht. Und ja, ich denke, der Staat muss eingreifen. Natürlich stehen Hersteller und Verbraucher in der Verantwortung. Aber ich glaube nicht, dass sich mittelfristig was ändern wird, weil Profite zu hoch bewertet werden. Der Staat muss reglementieren und für alle Hersteller einheitliche Richtlinien schaffen, damit der Wettbewerb auch fair bleibt. Bei Plastiktüten sieht man ja, dass es geht. Die werden jetzt in vielen Ländern nicht mehr umsonst rausgegeben, sondern nur gegen Gebühr. Hast du grad mal einen Link zu dieser Verordnung? Wäre mir tatsächlich neu, weil es ja doch viele Produkte ohne Plastik gibt. Eventuell gilt es nur in bestimmten Kategorien?

LG

Dominik

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